Donnerstag, 19. Februar 2015

Fastenzeit - Zeit fürs Konsumfasten





Manchmal ändert sich meine Meinung im Minutentakt. So wie diesmal. Es geht um die Fastenzeit. 

Lange habe ich Süßigkeiten gefastet, immer in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern. Als ich dann gemerkt habe, dass mir das überhaupt nicht schwer fällt, bin ich (vor meiner veganen Zeit) auf Fleisch fasten umgestiegen und in meiner - wenn auch kurzen - Vegetarierzeit habe ich auf Käse verzichtet.

Jetzt wird es Zeit für etwas Neues. Die liebe Karmindra von Naturadottir hat hier zu einer neuen Art von Fasten aufgerufen: die Fastenzeit nutzen, um aus alten Gewohnheiten auszubrechen. Ich finde die Idee sehr schön und wollte aus meinem Schluffi ausbrechen und jeden Tag mindestens 20 Minuten Yoga machen. Umso mehr habe ich mich geärgert, als ich gestern im Bett gemerkt habe, dass ich es für den Tag total vergessen hatte! Naja, dann halt für heute. Ich hatte es mir für den Abend vorgenommen.


Als ich dann heute meine gesammelten Lieblingsblogs so durchguckte, stieß ich bei der Wilden Wölfin auf die Idee des Konsumfastens. Und schwupp- verwarf ich die Idee des Yogas! Konsumfasten finde ich irgendwie besser und es interessiert mich, was ich so nur für das Nötigste in 40 Tagen ausgebe. 

Es geht darum, bei jedem Einkauf, bei jeder Sache genau zu überlegen, ob man das nun wirklich braucht: Ist dieses T-Shirt jetzt wirklich nötig? Brauche ich nun das neue Make-Up, nur weil es im Angebot ist? Muss ich mir wirklich neues Pesto machen, obwohl ich eine andere Sorte noch im Kühlschrank habe? Kann ich mir zuhause aus meinen Vorräten Mittagessen machen und mitnehmen, anstatt mir beim Bäcker ein Brötchen zu kaufen?

Ich finde es gut, sich generell Gedanken über das eigene Konsumverhalten zu machen. Heutzutage geben wir viel zu viel Geld aus und werden von Werbung und Angeboten gelockt. Waschmittel im 3er-Pack? Nicht nötig. 
Spannend finde ich auch die Frage, wie viel ich tatsächlich spare. Und wer weiß, vielleicht führe ich dieses Verhalten auch nach Ostern weiter.
Auch werde ich, wie von der Wilden Wölfin vorgeschlagen, meinen Kleiderschrank auf eine gewissen Anzahl an Klamotten reduzieren. Ich weiß noch nicht ganz genau, wie viele Klamotten ich mir für die 40 Tage "gönne", aber ich finde die Idee des The Project 333 sehr interessant. Ich habe sowieso meinen KLeiderschrank nach Amerika stark ausgemistet, vielleicht komme ich mit 33 Teilen hin (Sport- und Schlafklamotten ausgenommen), ich würde mir aber erlauben, auf 40 oder 50 aufzustocken (Accessoires zählen ja dazu und als Goldschmiedin ist es schwer, meinen Schmuckbestand, wenigstens für eine gewisse Zeit, zu reduzieren :D).

Der Plan ist also, einmal in der Woche hier auf meinem Blog eine Liste oder einen kleinen Zwischenstand zu geben, wie es so läuft. 

Man braucht nicht viel, um glücklich zu sein und aus diesem Grund werde ich aus meinen Gewohnheit, immer alles an der Hand zu haben, was ich gerade möchte, ausbrechen und 40 Tage lang mit weniger auszukommen.

Falls ihr mitmachen möchtet, freue ich mich über Kommentare oder Links zu eurem Blog. Gemeinsam fällt einem so etwas immer leichter :)

Tüdelü
Sarita

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen