Samstag, 21. Februar 2015

Fasten - Konsumfasten: How to und erste Zusammenfassung

Nachdem ich hier Entschluss gefasst habe, dieses Jahr in der Fastenzeit Konsumfasten zu betreiben, habe ich mich direkt aufgemacht und meinen Willen in die Tat umgesetzt.

Wie sieht Konsumfasten für mich aus? Für die, die es gerne auch mal ausprobieren wollen, fasse ich es hier noch einmal zusammen:


  • für 40 Tage minimiere ich meinen Kleiderschrank und meine Accessoires auf 33 - 35 Teile. Davon ausgenommen ist Unterwäsche, Schlafklamotten und Sportklamotten, sowie Dinge, die nur manchmal wichtig werden (z.B. Gummistiefel, wenn es regnet oder warme Stiefel, wenn es schneit). Accessories schließt ein: Schmuck, Schals, Mützen und Schuhe.
  • Ich versuche, meinen Konsum so weit wie möglich zu reduzieren. Ich kaufe nur das ein, was wirklich nötig ist. Um das zu realisieren, mache ich einen Essensplan für die Woche, damit ich beim einkaufen nicht von Angeboten gelockt werde.
  • Ich überlege mir dreimal, ob ich das, was ich gerade gesehen habe und wirklich gerne hätte, auch wirklich brauche. Das schließt z.B. Spontankäufe von Klamotten oder Kosmetik mit ein.
  • Ich versuche, erst einmal Nahrungsmittel, die ich zu hause habe, aufzubrauchen, anstatt neue zu kaufen. Erstmal die Hirse verbrauchen, bevor ich Coucous kaufe. Die Kartoffeln zunächst zu etwas leckerem verarbeiten, bevor ich Nudeln besorge, usw.
  • Gibt es Möglichkeiten, Dinge von zuhause mitzunehmen, bevor man sich etwas außerhalb kauft? Vielleicht immer eine Flasche Wasser dabei haben, die man sich zuhause auffüllt. Oder zum Mittagessen ne Stulle machen, bevor ich mir einen Fertigsalat kaufe (mache ich sowieso nur alle Jubeljahre). 

So ist der Plan. Konkret sieht es bis jetzt so aus:

Ich habe meinen Kleiderschrank auf 35 Stücke reduziert.




Meinen Schmuck zu reduzieren war wirklich schwer :D Auf der anderen Seite haben mir Kleidungsstücke, wie mein Wenderock, der sowohl in schwarz, als auch in rot getragen werden kann, sehr geholfen, bei dem Klamotten nicht eine halbe Krise zu kriegen ^^
Ich wollte bei 33 Stücken bleiben, aber für meinen eigenen Luxus habe ich auf 35 aufgestockt, da ich Schals und Mützen total vergessen hatte. Die habe ich dann einfach nochmal hinzugefügt.

Nun kommen wir zur Konsumbilanz dieser Woche (die ja für das Fasten erst ab Mittwoch begonnen hat). 
Es hat eigentlich ganz gut angefangen. Und dann hat mich ein abendlicher Hunger auf dem Weg nach Aachen in den halben "Ruin" getrieben. Das hat mich schon sehr geärgert. Um zu zeigen, wie sich das Konsumfasten auch auf die Finanzen auswirkt, hier meine erste Auflistung:

  • Lebensmittel, die nötig waren, sowie Drogerieartikel (Toilettenpapier und Katzenstreu) = ca. 10 €
  • außerordentliche Dinge, die trotzdem nötig waren, wie ein neuer Toilettendeckel = 7,50 € (teile ich ja mit Freund)
  • Abendessen vom Bäcker (ich hatte mir was von zu hause mitgenommen, habe es aber schon zu Mittag gegessen, da es sooo lecker war!) = 5 €
  • Getränke auf einer Party, sowie was zu schnuckern = 6,50 €
  • Feuerzeug (Merchandise einer befreundeten Band, da konnte ich nicht Nein sagen :/) = 1 €

Alles in allem nicht sooo schlecht, aber der Bäckerausreißer hat mich wirklich, wirklich geärgert. Dafür waren die Getränkekosten auf der Party sehr gering. Das wiederum hat mich sehr gefreut.

Ich hoffe, dass in der nächsten Woche die Unterschiede zu meinem "normalen" Konsumverhalten noch deutlicher hervortreten. So nach 4 Tagen ist da noch nicht so viel zu sagen :D

Habt ihr Ideen, auf welche Weise man noch Konsumfasten betreiben kann? Ich freue mich auf eure Ideen, Fasten kommt jedes Jahr :)

Tüdelü
Sarita

Donnerstag, 19. Februar 2015

Fastenzeit - Zeit fürs Konsumfasten





Manchmal ändert sich meine Meinung im Minutentakt. So wie diesmal. Es geht um die Fastenzeit. 

Lange habe ich Süßigkeiten gefastet, immer in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern. Als ich dann gemerkt habe, dass mir das überhaupt nicht schwer fällt, bin ich (vor meiner veganen Zeit) auf Fleisch fasten umgestiegen und in meiner - wenn auch kurzen - Vegetarierzeit habe ich auf Käse verzichtet.

Jetzt wird es Zeit für etwas Neues. Die liebe Karmindra von Naturadottir hat hier zu einer neuen Art von Fasten aufgerufen: die Fastenzeit nutzen, um aus alten Gewohnheiten auszubrechen. Ich finde die Idee sehr schön und wollte aus meinem Schluffi ausbrechen und jeden Tag mindestens 20 Minuten Yoga machen. Umso mehr habe ich mich geärgert, als ich gestern im Bett gemerkt habe, dass ich es für den Tag total vergessen hatte! Naja, dann halt für heute. Ich hatte es mir für den Abend vorgenommen.


Als ich dann heute meine gesammelten Lieblingsblogs so durchguckte, stieß ich bei der Wilden Wölfin auf die Idee des Konsumfastens. Und schwupp- verwarf ich die Idee des Yogas! Konsumfasten finde ich irgendwie besser und es interessiert mich, was ich so nur für das Nötigste in 40 Tagen ausgebe. 

Es geht darum, bei jedem Einkauf, bei jeder Sache genau zu überlegen, ob man das nun wirklich braucht: Ist dieses T-Shirt jetzt wirklich nötig? Brauche ich nun das neue Make-Up, nur weil es im Angebot ist? Muss ich mir wirklich neues Pesto machen, obwohl ich eine andere Sorte noch im Kühlschrank habe? Kann ich mir zuhause aus meinen Vorräten Mittagessen machen und mitnehmen, anstatt mir beim Bäcker ein Brötchen zu kaufen?

Ich finde es gut, sich generell Gedanken über das eigene Konsumverhalten zu machen. Heutzutage geben wir viel zu viel Geld aus und werden von Werbung und Angeboten gelockt. Waschmittel im 3er-Pack? Nicht nötig. 
Spannend finde ich auch die Frage, wie viel ich tatsächlich spare. Und wer weiß, vielleicht führe ich dieses Verhalten auch nach Ostern weiter.
Auch werde ich, wie von der Wilden Wölfin vorgeschlagen, meinen Kleiderschrank auf eine gewissen Anzahl an Klamotten reduzieren. Ich weiß noch nicht ganz genau, wie viele Klamotten ich mir für die 40 Tage "gönne", aber ich finde die Idee des The Project 333 sehr interessant. Ich habe sowieso meinen KLeiderschrank nach Amerika stark ausgemistet, vielleicht komme ich mit 33 Teilen hin (Sport- und Schlafklamotten ausgenommen), ich würde mir aber erlauben, auf 40 oder 50 aufzustocken (Accessoires zählen ja dazu und als Goldschmiedin ist es schwer, meinen Schmuckbestand, wenigstens für eine gewisse Zeit, zu reduzieren :D).

Der Plan ist also, einmal in der Woche hier auf meinem Blog eine Liste oder einen kleinen Zwischenstand zu geben, wie es so läuft. 

Man braucht nicht viel, um glücklich zu sein und aus diesem Grund werde ich aus meinen Gewohnheit, immer alles an der Hand zu haben, was ich gerade möchte, ausbrechen und 40 Tage lang mit weniger auszukommen.

Falls ihr mitmachen möchtet, freue ich mich über Kommentare oder Links zu eurem Blog. Gemeinsam fällt einem so etwas immer leichter :)

Tüdelü
Sarita

Samstag, 14. Februar 2015

Vegan Wednesday



Endlich bin ich auch mal wieder dabei! Mit meinem neuen Vorsatz, mehr zu bloggen, kommt dieses Event natürlich gerade recht. Auch wenn ich erst einmal dabei war, verfolge ich die Boards bei Pinterest immer mit Freude. Also mach ich auch mal wieder mit :)

Seit einiger Zeit faste ich 3 Mal die Woche, deswegen fallen meine "Essenstage" immer recht üppig aus und ich mache mir immer was besonderes. Diesen Donnerstag (Mittwoch ist ein Fastentag, deswegen zählt der Donnerstag für mich als Mittwoch :D) hatte ich frei, also viel Zeit, mich ganz aufs Essen zu konzentrieren.




Zum Frühstück gab es Rührtofu (der sooo viel besser schmeckt, seitdem ich das Kala Namak Salz habe), verfeinert mit etwas Ketchup und Frühlingszwiebeln. Dazu gab es 3 Scheiben Brot mit Wilmersburger, Wilmersburger mit dem veganen Aufschnitt von Aldi und eins mit Olivenaufstrich von Rewe (kann ich wirklich sehr empfehlen!). Zum Nachtisch gab es ein kleines Schälchen mit Sojajoghurt mit etwas Apfel, Granatapfel, Leinsamen und Kokosflocken. Dazu einen Kakao. Ich muss zugeben, ich habe nicht alles aufessen können, es war einfach zu viel :D



Zum Mittag habe ich mir nochmal eine Nudelpfanne mit dem veganen Hähnchen aus dem Asialaden (Rezension gibts hier) und Gemüse, sowie ein paar Walnüssen kredenzt. Garniert habe ich mit veganem Parmesan (das Foto ist das gleiche wie in der Rezension, ich habe vergessen, eins am Donnerstag zu machen, der Teller war zu schnell leer ^^').


Abends war ich dann mit einer Freundin in der Veganisierbar (schaut mal hier rein, wenn ihr in Essen mal vegan essen gehen wollt) und habe mich für das Tagesgericht entschieden: Burger Hawaii mit Pommes und selbstgemachter Mayo. Der Burger wies nicht nur ein Pattie auf, sondern auch extra veganen Schinken, Käse und eine selbstgemachte Currysoße. Leider war in dieser ein Gewürz drin, was ich nicht so gern mochte, ansonsten war der Burger seeehr lecker! Die Mayo war der Hammer. Zum Nachtisch gab es dann noch einen Schokocupcake. In den hätte ich mich reinsetzen können! Auch wenn ich unglaublich vollgestopft war (die Pommes konnte ich nicht aufessen). Ich finde die Veganisierbar sehr empfehlenswert und werde sie mit Sicherheit noch öfter besuchen.

Das war mein Vegan Wednesday (oder besser: Thursday :D) für diese Woche. Ich krieg schon wieder Hunger, wenn ich das sehe. Deswegen freue ich mich heute auch auf den Besuch bei "Why so serious" in Essen-Frohnhausen, der Wochenburger ist mit Rösti und sieht einfach zum Anbeißen aus!

Tüdelü,
Sarita


Dienstag, 3. Februar 2015

*produkttest* Veganes Hähnchen

Hallo meine Lieben!

Lange ist's her, und wie es nun mal ist, fasst man ganz ganz viele Beschlüsse für das neue Jahr! So auch ich. Ich habe das erste Mal eine 100 Dinge Liste angefangen, von der ich euch in nächster Zeit berichten werde.
Auf dieser Liste steht alles drauf, was man sich so für das Jahr 2015 wünscht oder vornimmt. Meine ist noch nicht so lang, hat aber schon einige gute Punkte. Unter anderem auch, dass ich wieder mehr bloggen will! Hier ist zwar (noch) nicht so viel los und wirklich viele Besucher habe ich auch noch nicht, aber das kann man ja ändern ;)
Ich habe sogar bei Evernote eine eigene Notiz angelegt mit Blogartikel-Ideen! Ich fühle mich schon sehr produktiv ^^

Lange Rede, kurzer Sinn: hier kommt mein erster Beitrag im (hoffentlich produktiven) Jahr 2015!

Vor einiger Zeit habe ich in der veganen Gruppe bei facebook für den Raum Essen den Hinweis gesehen, dass einer der gefühlten 15.000 Asialäden veganes Huhn und vegane Ente anbietet. Nachdem ich vor einiger Zeit bei einem asiatischen Restaurant gebratene Nudeln mit veganem Hähnchen gegessen haben (soooo lecker!), wollte ich das doch gern auch mal selbst ausprobieren. 

Also ab zum Asialaden. Und auch direkt gefunden. In der Tiefkühltruhe. Ich hab mich dann gegen die vegane Ente entschieden, da das nach sehr großen Stücken aussah (fast wie so ne Hühnerbrustgröße) und die Hähnchenstücke gabs in netten, mundgerechten Häppchen. Knapp 5 € für 250 Gramm fand ich dann auch schon in Ordnung.

Heute bin ich dann endlich dazu gekommen, das nette Teil zu verköstigen. Es besteht aus Soja und kommt schon fertig gewürzt mit "natural seasoning" und bratfertig mit Sesamöl daher. Die Glukose gefällt mir nicht ganz so gut, aber man ist ja auch nicht vor allem gefeit.


Nachdem das ganze dann aufgetaut war (ich find das ja immer sehr unpraktisch, alles auftauen zu müssen, da ich ja nicht alles auf einmal esse und den Rest dann in den nächsten Tagen aufbrauchen muss, da ich das nicht nochmal einfrieren will), hab ich es einfach nur in die Pfanne mit etwas Sesamöl geworfen.
Unklug, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass das Ganze dann doch noch so viel Öl abgibt. Ich bin es halt gewöhnt, bei Sojaprodukten immer viel Öl zum anbraten zu nehmen.




Auch die gewohnten heißen Temperaturen zum scharf anbraten haben die Nuggets sehr sehr schnell anschwärzt lassen :D 
War aber glücklicherweise nicht so tragisch. Von innen sahen sie wirklich schon recht fleischig aus, von außen eher frittiert. Ich denke, sie waren auch schon auf irgendeine Weise vorfrittiert, was das Ganze eher weniger zu den fettarmen Sachen zählen lässt ^^'
Ich habe die Nuggets dann in meine Nudelpfanne mit Gemüse getan, einen Rest Wilmersburger Pizzaschmelz dazu gegeben und getoppt mit etwas Pesto Basilico aus dem dm und veganem Parmesan.


Leider ist das Bild etwas unscharf, ist mir aber erst aufgefallen, als der Teller schon leer war :/
Ich muss sagen, dass mir die Nuggets wirklich sehr gut geschmeckt haben. Durch die Würzung assoziiert man direkt Hühnchen vom Chinesen, wobei das Ding an sich gar nicht nach Hühnchen schmeckt, sondern eben nur nach den Gewürzen und dem Sesamöl.
Was mich auf der anderen Seite etwas gestört hat war 

1., dass das Nugget an sich sehr weich war, nur an den angeschwärzten Stellen war es mehr oder weniger knusprig, und
2., dass die ganze Geschichte schon recht ölig war. Das kann aber auch gut an meinem gut gemeintem Schuss Öl gelegen haben, aber auch an dem Pesto-Topping. Trotz alledem ging mir der Gedanke des vorfrittierens nicht aus dem Kopf und das finde ich generell weniger angenehm. Liegt aber eigentlich nahe bei chinesischen Sachen. Aber sooo fettig muss es ja auch nicht sein. 


Fazit

Ich finde, dass man für den Preis ein gutes Produkt bekommt. Es stopft ganz schön, also reichen die 250 Gramm gut und gerne für 3 Portionen. Besonders gut kann ich mir das vegane Hähnchenfleisch in Currygerichten oder Suppen vorstellen, da die etwas gummiartige, weiche Konsistenz in solchen Gerichten nicht so auffällt. Als gebratenes Stück Fleisch hat es mich noch nicht ganz überzeugt, vielleicht muss ich hier aber auch noch an meiner Bratmethode feilen (ich konnte noch nie gut braten).
Der Geschmack war auf jeden Fall klasse und da es auch NON-GMO, also genfreie Sojabohnen sein sollen, finde ich das Ganze für das ein oder andere Gericht auch völlig ok.
Ich würde es definitiv nochmal kaufen und auch weiter empfehlen. 

Beim nächsten Mal probiere ich dann die vegane Ente aus, zuerst muss das Hühnchen aber noch für mein Kichererbsen-Curry herhalten ;)


Tüdelü
Eure Sarita


P.S.: Für alle, die aus Essen und Umgebung kommen: das Produkt gibt es bei dem Asialaden gegenüber vom Ausgang des Limbecker Platzes, der in die Innenstadt führt (der Ausgang, wo auch dieser Frozen Yoghurt Laden ist - Frooters).