Freitag, 28. Juni 2013

Minchallenge endet - und jetzt?

So Kinners. Die Minichallengewoche ist um. Ich habe mich von Freitag bis Freitag komplett vegan ernährt. Wie ist das Fazit?

Ich fühl mich gut!!

Es hat alles so super geschmeckt, so super geklappt! Ich habe neue Gerichte entdeckt und probiere viel mehr aus als früher. Da war bei den meisten Rezepten Fleisch drin und das war mir dann zu teuer (armer Student und so). 
Hier mal eine kleine Vor- und Nachteilliste.

*Vorteile*

- viele neue Rezepte entdeckt, die unglaublich lecker sind! Die meisten kann ich mit den Dingen machen, die ich eh zu hause habe oder leicht erschwinglich sind. Kokosmilch und Currypaste für meine Nudeln mit Curry-Erdnuss-Kokos-Soße kriege ich in einem der 43987 Asialäden in meiner Gegend. Der Rewe in der Stadt hat meinen veganen Käse. Ich kann mir schnell mit einem Sojajogurt aus dem Supermarkt ein leckeres Schichtdessert für die Uni machen aus Dinkelnuspermüsli, eben diesem Joghurt und Obst. Lecker.

- der vegane Käse von Wilmersburger ist der HIT! Den Pizzaschmelz finde ich inzwischen noch besser als normalen Raspelkäse. Er schmilzt zwar nicht, dafür wird er herrlich knusprig, was ich persönlich lieber mag. Die "Käse"-Scheiben haben für mich das große Potenzial, den Käse aufm Brot komplett zu ersetzen.

- ich habe 1,5 Kilo in der Woche abgenommen. Muss an dem geringeren Käsekonsum liegen. Ich esse viel Gemüse (hab ich aber schon vorher, jetzt "muss" ich es aber :D).

- ich fühle mich fit, auch wenn ich mich früher kaum weniger fit gefühlt habe. Aber das Essen liegt weniger schwer im Magen, auch wenn ich mich mal an nem Gericht überfressen habe :D

- ich bin in den Genuss von vielen Vegan-Blogs gekommen, die auch nicht nur über Ernährung posten. Ich habe Lesestoff für für die nächsten Monate ^^

- ich habe keine Probleme mit der Verdauung. Als ich ein Jahr lang "Schlank im Schlaf" gemacht habe, hat sich öfters mein Bauch gemeldet, dem das kohlenhydratarme Essen abends nicht so ganz gut bekam.


*Nachteile*

- da ich Erdnussbutter liebe und es inwzischen dann auch wichtiger Bestandteil meiner Küche ist, esse ich viel davon. Auch Erdnüsse sind ab jetzt immer im Haus. Das schlägt natürlich auf die Hüften :D

- heute wollte ich mir Mittagessen kaufen, weil ich mein Brötchen schon vormittags gegessen habe. Man, ist das schwierig, veganes, schneller Mittagessen in einem Bochumer Vorort zu bekommen. Besonders wenn die Fachverkäuferinnen mit dem Begriff "vegan" total überfordert sind. "Ich weiß nicht, ob das Dinkelbrötchen vegan ist. Da ist auf jeden Fall soundsoein Schrot drin und Dinkel und Eiklar und Milch....". Toll.

- ich weiß noch nicht, wie ich das auf Dauer machen könnte mit dem auswärts Essen oder Essen bei der Familie. Freunde sind da super tolerant, aber ich weiß, dass meine Großeltern damit total überfordert wären und das auch nicht gutheißen würden. D.h. auch wenn ich mir mein Essen selbst mitbringen würde, würden sie sauer aus der Wäsche gucken. Sind halt eher konventionell veranlagt...

- der vegane Käse ist vergleichsweise teuer. Was aber an sich nicht wirklich ein Nachteil ist, denn ich habe auch für Biokäse soviel bezahlt. Hat ja auch geklappt.

- die Leute gucken einen komisch an, wenn man fragt, ob dieses oder jenes vegan ist. Das stört. Als ob man eine Krankheit hat oder eine ganz besondere, seltsame Art Mensch wäre. Oder als würde man sich anstellen. Das gefällt mir nicht. Deswegen werde ich das auch nicht an die große Glocke hängen.


Aber schlussendlich: was soll ich sagen?! Ich komme super damit klar.
Wieso also nicht noch eine Woche dranhängen? Oder zwei?
Vielleicht gehe ich von selbst in den dauerhaften Veganzustand über. Was ich mir gut vorstellen kann. Ich möchte mir aber - im Moment noch - das Hintertürchen offen halten.

Ich mache einfach weiter und gucke, wohin es mich bringt :)

Zum Schluss möchte ich euch noch zwei Impressionen von meinen veganen Gerichten präsentieren, die ich in den letzten Tagen gemacht habe (leider diesmal nicht aufgehübscht, da mein Handy irgendwie spinnt) und mich ganz doll bei der Unterstützung in Form von Tipps und Ratschlägen bedanken, die ich von manchen Bloggern bekommen habe :)


Spaghetti, geschwenkt in Tomaten-Knoblauch-Butter (Alsan), dekoriert mit Rucola.





Korkenziehernudeln mit einer Soße aus passierten Tomaten, Kokosmilch, Knoblauch, Basilikum und Weißwein. Mit veganem Käse kurz in den Ofen geschoben und knusprig werden lassen. Das Rezept (meins ist leicht abgewandelt) findet ihr hier. Superlecker!! EIns der besten Gerichte, die ich seit langem gegessen habe.

Mittwoch, 26. Juni 2013

Morgenritual und Essen - wie läuft's?

Quelle: hier

Guten Morgen.

Jaa, ich bin schon auf den Beinen. An dem Tag, wo ich sowieso früh aufstehen muss. Um 8 Uhr muss ich in der Uni sein, normalerweise stehe ich dann kurz vor knapp um 7 Uhr auf. Heute klingelte der Wecker um 6. Was ist da los? Ich bin doch die Snoozekönigin vom Ruhgebiet (1 Stunmde ist schonmal drin :D)!

Ich hab bei HappyIch einen wunderbaren Post gelesen. Über ihr Morgenritual. Ich war total begeistert (guckst du hier). Ich liebe meinen Schlaf und - wie Freund immer sagt - das Bett wäre meine natürliche Umgebung. Wie oft wollte ich schon früher aufstehen, um nicht mehr gehetzt im Bad die Schminke aufs Gesicht zu pampen und mich in irgenwelche Klamotten zu schmeißen. Ich habs nie geschafft. Und was passiert nun? Ich lese einen Blogpost - und es klappt! Ich will auch ein Morgenritual. Denn ich bin süchtig nach Blogs. Ich sauge in Informationen in mich auf, kann mich kaum von abwenden. Meine Tagesstunden sind knapp bemessen. Was passiert also? Anstatt mich den 400 Vokabeln, die mein Introductory English Course bis Ende Juli von mir verlangt zu lernen, sufe ich auf Vegan- und besserleben-Blogs rum. Abends sitze ich dann da und die Aufgabe, die ich noch bewältigen sollte, brechen über mir zusammen. Panik -> Unzufriedenheit.
Was tu ich also nun? Stelle mit den Wecker eine Stunde früher, stehe auf, frisches Wasser ins Gesicht, Zähnchenputzen und ab zum lecker Frühstück. Den Darjeeling trinke ich während ich die Nachrichten von letztem Abend gucke und nutze danach meine neue gewonnene Zeit, um mir das Neuste von meinen Blog-Abos anzugucken. Oder einen Post zu verfassen.
Ich mag es :)

Ich wollte auch mal ein paar Bilder von meinen leckeren Essen teilen, die ich während meiner Miniveganchallenge geschossen habe. Es läuft übrigens immer noch gut, die Verdauung hat sich noch nicht mit irgendwelchen Veränderungen gemeldet :D
Außerdem habe ich bei alles-vegetarisch bestellt und bin begeistert von meinem Basitom und der Alsan Bio Margarine :)


Quelle: Sarita
Es gab nicht nur die bestellten Produkte, sondern auch ein paar Zeitschriften und Wissenswertes :)

Quelle: Sarita

Mein Milchreis mit Sojamilch und Erdbeeren (TK) 




Quelle: Sarita

Nudeln mit einer Kokos-Curry-Erdnuss-Soße mit Ananas, Möhren und Pilzen. 

Quelle: Sarita

Mein Nudelauflauf von gestern mit einer Soße aus Sojasahne und Ketchup. Ich halte es manchmal gerne einfach :D Drüber kam Vegankäse. Drin waren noch Möhren und Pilze.

Sonntag, 23. Juni 2013

Wochenrückblick (by Wurzelschneiderin)

Ich habe geklaut - und zwar bei der lieben Karmi von Wurzelschneiderin. Ich liebe ihre Wochenrückblicke und wollte es auch mal probieren. Auch wenn ich es ohne Fotos und so mit Sicherheit nicht zu einer so tollen Vollendung bringen kann, wie sie :)
Außerdem finde ich die Idee hinter Wochenrücklicken sehr gut. Ich finde es toll, nochmal zu resümieren, nochmal nachzudenken, was toll war, was weinger toll war, und was man besser machen kann. So wird man sich der Dinge bewusster. Ich mag das :)

~Getan~

Viel für die Uni getan - und dann doch wieder nicht; die Sonne 2 Stunden lang auf der Wiese am Campusgelände genossen; Miniveganchallenge begonnen; zum Arzt gehen wollen und merken, dass mein Termin nicht notiert wurde v.v; Bauchtanz gemacht und den Bodenpart gelernt; mit Freund über vegan gestritten und sich wieder versöhnt; viel Schmuck gemacht und leider nicht auf Symmetrie geachtet; Wilmersburger Käse entdeckt; mit meinem Vater nach langer Zeit wieder essen gewesen (und gemerkt, dass Zucchini inzwischen gar nicht mehr so doof schmeckt, das Restaurant aber nicht mehr so toll ist wie früher); meine Katzenzüchterin besucht und Babykätzchen geguckt. Ach ja, und das Badezimmer in der Werkstatt ausgeschöpft weil voll mit Wasser :D

~Gegessen~

Bis zum Freitag alles mögliche wie gehabt: Nudeln, Nudeln, Nudeln, Biokäse, kein Fleisch (doch, 1 Biowürstchen). Salat und viel Gemüse. Habe Räuchertofu ausprobiert und gemerkt, dass das doch irgendwie nicht so mein Fall ist. Ab Freitag dann nur vegan: Nudelpfanne mit Gemüse, Wilmersburger Käsescheiben und Pizzaschmelz. Auf ner Party Nudelsalat OHNE Feta ;)

~Getrunken~

Wasser. Mit Kohlensäure und ohne. Wein. Und einen neuen Tee, den ich in einem Internethandel gekauft habe.

~Gesehen~

Das schöne Dülken, die Sonne (ja, das ist ja inzwischen was besonderes :D), viele Englische Grammatikfolien über Adjuncts, Disjuncts und Subjuncts, Weltuntergang durch Regen und Wind.

~Gehört~

Radio, Disney Songs, Iron Man 3 Soundtrack

~Gelesen~

Das erste Buch der "The Song of Ice and Fire" Saga und das Kapitel über Barock in meinem Literaturgeschichtebuch.

~Gedacht~

Ich glaub ich schaffe das mit den 3 Hausarbeiten nicht!

~Gefragt~

Schaffe ich das mit dem vegan sein? Das wird doch dann so kompliziert alles, wie soll ich das nur bewerkstelligen?

~Gefreut~

So viele Freunde von mir wieder zu sehen; auf einer Party das einzige Mädel zu sein; mit 2 lieben Veganerfreundinnen quatschen und viele Tipps zu bekommen; dass eine andere liebe Freundin jetzt noch näher an mir dran wohnt.

~Gewundert~

über die Dreistigkeit von 17-jährgen Mädels und über die Engstirnigkeit vom Freund

~Gewünscht~

Dass dies jetzt nicht der Sommer 2013 war und dass ich zum Geburtstag dieses tolle Teil bekomme.

~Gekauft~

Wilmersburger Käsescheiben und Pizzaschmelz, bei besser-natur.de rotes und neutrales Henna, sowie einen Grüntee Erdbeer-Ananas (den kann ich übrigends nur empfehlen, schmeckt auch kalt!).

~Geklickt~

Seiten zum Thema Communicative Grammar, die Uni-Seite und gaaaanz viele Blogs (meine Favoriten und neue über das Thema vegan), sowie Infoseiten über den veganen Lebensstil und Käsealternativen.

~Geplant~

Wieder über den Kroatien Urlaub nachgedacht, Langwacken-Festival-Planung, Uni-Lern-Plan der nächsten Woche (noch in Arbeit).

Miniveganchallenge - kleines Zwischenresumée

Seit 3 Tagen kommen mir keine tierischen Produkte auf den Teller - wie es mir dabei bis jetzt ergangen ist, wollte ich euch kurz mitteilen.

Die "Minichallenge" began eher ungünstig, als mein lieber Freund mir hinsichtlich meiner Idee nichts den nötigen Respekt zollte, der meiner Meinung nach abgebracht werden. Sprüche, wie "Schaffst du eh nicht" und "Die Aussage, dass Bio keine Option mehr für dich ist finde ich lächerlich", etc. p.p. waren nicht gerade hilfreich.

Naja. Da steht man drüber, wie mein Großmütterchen immer so schön sagt.

Um die Challenge noch abzurunden, habe ich mir zu den Wilmersburger Scheiben noch den passenden "Pizzaschmelz" gekauft.


Quelle: wilmersburger

Tag 1
Mein Frühstück besteht aus 2 Scheiben Brot mit Pflanzenmargarine und Wilmersburger Scheiben. Lecker. Zu Mittag dann das gleiche in Toastie-Form. Das Stück Schokolade, was da auf der Arbeit in der Schnuckerdose steht, reizt mich nicht im geringsten.
Abends mache ich mir voller Vorfreude eine Nudelpfanne mit Gemüse - und Pizzaschmelz! Leider hab ich das Gemüse zu lange gedünstet/gekocht, es war butterweich, wie Babynahrung. Normalerweise mag ich das, aber in Verbindung mit dem Pizzaschmelz war das ganz und gar nicht gut. Es hat nicht geschmeckt, der "Käse" ist nicht geschmolzen und zog keine Fäden! Ich war bitter enttäuscht. Das soll meine geliebte Streukäsealternative sein? Und befriedigt ging ich ins Bett.

Tag 2
Frühstück wie gestern. Mittags sind wir zu Freunds Eltern gefahren. Seine Mutter war sehr nett, hat mir Ravioli mit Pilzfüllung zur Verfügung gestellt. Leider war es Ei-Nudelteig, deswegen kam das nicht in Frage. Im Endeffekt wurden es dann Nudeln mit getrockneten Tomaten, frischen Tomaten, Knoblauch und Olivenöl. Abends waren wir auf einem Geburtstag eingeladen. Und da ich beim Salat machen geholfen habe, wusste ich genau, was drin war (Hartweizenspaghettis, Gemüse, Sojasoße und Gewürze) und konnte mir eine Portion abteilen, bevor der Feta rein kam. Zwischendurch habe ich noch Brot genascht, aber ohne Dip sondern mit Olivenöl und Salz. Sehr lecker.
Ich war zufrieden. Später bin ich noch zu einer anderen lieben Veganerfreundin gefahren, mit der mich sehr nett über das Thema unterhalten habe. Wir planen, dass sie mich das nächste Mal zu ihrem Einkauf mitnimmt. Hier in der Stadt soll wohl ein neuer Veganladen aufgemacht haben...

Tag 3
Heute bin ich spät aufgestanden. Habe also nicht gefrühstückt, sondern nach dem Bude putzen direkt Mittagessen gemacht. Und dachte, ich gebe dem Pizzaschmelz nochmal eine Chance. Schließlich soll er ja besonders toll beim Überbacken sein.
Also machte ich mir Nudeln mit Gemüse und Gewürzen, ein paar Erdnüsse rein und Pizzaschmelz oben drauf. Dass man den Ofen maximal auf 175 Grad haben darf, weil der Käse sonst hart wird oder dass man etwas Sojasahne o.ä. vorher unter den Käse mischen sollte, das hab ich natürlich erst später recherchiert :D
Der Käse war also nicht geschmolzen. Aber...was soll ich sagen - es schmeckte köstlich! Ich mag es, wenn Käse knusprig wird, und das war er" Zwar nicht zerlaufen, aber dafür knackig, lecker im Geschmack und mich sehr glücklich machend. Es ist also doch noch nichts verloren! Nächste Woche werde ich erstmal Sojasahne oder so kaufen, um das mit dem zerlaufen nochmal auszuprobieren. Aber vorerst freue ich mich über den Erfolg und werde heute Abend bestimmt nochmal was überbacken :)


Freitag, 21. Juni 2013

Wilmersburger Käse und Vegan - Challenge

Es ist so weit. Ich habe mich umgeschaut. Gelesen und recherchiert. Probiert und überlegt. Und habe mich entschlossen, endlich den Schritt zu wagen: ich habe mir vegangen Käse gekauft! Eigentlich die wichtigste Tatsache, die mich vom veganen Lebensstil abhält. Mein geliebter Käse. Würzig aufs Brot, geschmolzen in der Nudelpfanne oder knusprig auf Aufläufen. Oder einfach so als Snack. Mit vielen vielen Variationen - Weichkäse, Schimmelkäse, Appenzeller, Parmesan... Alles meine Babies. Und mit ihrem Verlust nicht klar zu kommen, schwach zu werden, das war immer meine Angst.
Doch wozu hat man tolle Freundinnen, die Veganer sind und die man herrlich über das Thema ausquetschen kann :D
Über eine dieser Freundinnen erfuhr ich von Wilmersburger. Eine Firma, die eine neue Rezeptur für veganen Käse entwickelt hat. Er soll den Geschmack und die Konsistenz von Käse haben und es gibt ihn in 5 oder 6 verschiedenen Sorten.
Hört sich doch gut an. Also beschloss ich, jetzt mal nicht so geizig zu sein und die Angst davor, nach was der "Käse" schmecken würde, zu überwinden und bin gleich zum hiesigen Supermarkt gedackelt (jaa, der ist bei ausgewählten Supermärkten erhältlich!).
Nach ein bisschen suchen bin ich dann auch fündig geworden. Sogar der Pizzaschmelz wurde angeboten! Das ist praktisch Reibekäse. Mit 3,80 € für 250 g kein Schnäppchen, also beschränkte ich mich erstmal auf normalen Scheibenkäse.
Die Auswahl fiel auf Tomate - Basilikum. Knapp 3 € für 150 g ist natürlich auch kein Schnapper. Aber er ist dünn geschnitten und man findet 6 Scheiben in der Packung. Und weniger habe ich für Biokäse auch nicht ausgegeben.
Hin zur Kasse, bezahlen, und draußen die Packung direkt aufgerissen und probiert. Ich war wirklich überrascht. Die Konsistenz und der Geschmack ist käseartig! Im ersten Moment war es rein gedanklich ein bisschen komisch, Käse im Mund zu haben, der kein Käse ist.
Aber dann war ich einfach nur glücklich. Es gibt eine Käsealternative! Endlich. Keine Angst mehr haben müssen, dass Käsegeschmack für immer verwehrt bliebe!
Sogar als ich meinem Freund ein Stückchen gab, hielt er es für normalen Käse, bis ich ihn aufklärte.

Tja. Jetzt habe ich an sich keine Ausrede mehr. Fleisch brauche ich nicht, Milch und Sahne benutze ich nie, Joghurt ebenso wenig, für Frischkäse und normalen Käse gibt es Alternativen. Also - warum nicht?
Deshalb habe ich beschlossen, eine eigene, kleine, persönliche Vegan Challenge zu starten. Um herauszufinden, ob vegan und ich uns verstehen. Ob das klappt. Was für Probleme auftauchen könnten. Wir fangen praktisch an, uns zu beschnuppern. Bis Ende nächster Woche.
Und soweit es geht, werde ich hier von meinen Erfahrungen berichten. Für nächste Woche ist auf jeden Fall ein Nudelgericht angesetzt, welches ich von der lieben Freundin empfohlen bekommen  habe :)

Ob das mit der Technik jedoch klappt, bleibt abzuwarten, denn das Internet hat beschlossen, seit 2 Tagen den Geist aufzugeben und keine Techniker konnte dem bis jetzt Herr werden :D

Montag, 17. Juni 2013

Projekt der Albert Schweizer Stiftung - oder: doch besser vegan?

Ich habe am Wochenende ganz liebe Freundinnen von mir besucht. Sie gleichen ihre Ernährung seit ein paar Jahren auch mehr und mehr der eines Vegetariers an und sind eine der bewusstesten Menschen, die ich kenne. Sie machen sich Gedanken und beginnen zu handeln. Ganz selbstverständlich.

In der Küche stieß ich dann auf eine Broschüre der Albert Schweizer Stiftung mit dem Titel "Selbst wenn Sie Fleisch mögen, können Sie Tieren helfen."
Begierig fing ich an, das Heftchen zu durchstöbern. Und endete damit, dass ich mir viel radikalere Gedanken um meine Ernährung machte, als bisher.

 Quelle: Albert Schweizer Stiftung

Die Broschüre beginnt damit, dass der Verfasser erzählt, wie er früher gelebt hat und was ihn dann dazu gebracht hat, gänzlich auf tierische Produkte zu verzichten. Es ist von der Hühnerhaltung die Rede, von der Mastzucht von Schweinen und das Entreißen junger Kälber von deren Müttern, die es durch eine künstliche Befruchtung zur Welt gebracht haben.
Auch von Biomärkten ist die Rede. 
Es werden die Vorteile veganen Lebens aufgeführt und das in einer - meiner Meinung nach - viel besseren Art und Weise, als z.B. die PETA es tut. Man spürt keine Art von Aggression und es werden in keiner Hinsicht die Fleischfresser unserer Gesellschaft angeprangert. Es wird zum Nachdenken angeregt. Und das hat mir gefallen.

Ich habe also weiter recherchiert und bin auf die Seite dieses Projektes gestoßen: selbst-wenn.de bietet Informationen, Rezepte, und die Möglichkeit, den Flyer herunterzuladen (guckst du hier). 
Von da aus kam ich auch auf Seiten wie z.B. bio-wahrheit.de. Die Dinge die ich da las waren erschreckend - doch irgendwie trotzdem keine Überraschung.
Und was ist nun, wenn ich mich noch nichtmal mehr auf das Bio-Siegel verlassen kann?

Hier, mitten im Pott, kommt man eher schwierig an einen Bauernhof, der eigenes Fleisch oder Käse anbietet. Also habe ich mir nochmal stark Gedanken gemacht und für mich folgendes beschlossen:

Veganer Lebensstil ist doch eine Option! 

Wie soll ich Biomärkte und -höfe unterstützen, damit diese vielleicht irgendwann die Massentierhaltungsbetriebe vom Markt drängen, wenn sie selbst nicht besser sind?
Ich werde zumindest damit anfangen, einmal in der Woche einen veganen Tag einzulegen. Später vielleicht zwei. Und nach und nach zum "Veganer sein" übergehen.

Das ist zumindest der Plan. Das bedeutet aber auch, dass ich irgendeine Alternative für meinen geliebten Käse finden muss! 
Erwähnenswert finde ich die Aktion vom "selbst-wenn" Projekt, dass sie für Einsteiger ein "Probier-Paket" über den Online-Shop "alles-vegetarisch.de" anbieten (mit 20% Rabatt, jetzt guckst du hier). Ich bin hart am Überlegen, ob ich das nicht mal wahrnehme. 
Dummerweise habe ich von vielen Veganerfreunden schon gehört, dass veganer Käse nicht so das Gelbe vom Ei ist. Deswegen wollte ich heute mal in unseren Bio-Markt (eine große Kette), um zu erfragen, ob ich ein Stückchen veganen Käses probieren kann. Ich hab schon eine Frischetheke gesehen, bei der dies angeboten wurde.
Ich wurde bitter enttäuscht. Nicht nur an der Frischetheke gab es keinen veganen Käse, sondern auch nicht abgepackt in der Kühlung! Ein dicker Minuspunkt für diesen Markt.
Also muss ich mich weiter auf die Suche machen. Ich überlege einen Versuch zu starten, wie es eine Freundin von mir gemacht hat: sie schreibt einen Blog über naturbelassene Kosmetik und Haarpflege und hat viele Naturkosmetikfirmen angeschrieben. Sie wolle die Produkte testen und dann das Ergebnis auf ihrem Blog veröffentlichen. Sie bekam von fast jeder Firma Proben (in Form von ganzen 250 ml Flaschen Shampoo, Mascaras, etc.)
Vielleicht kann ich das ja mit veganem Käse machen? Einfach die Firmen anschreiben. Dann bekomme ich vielleicht eine Probe und kann dann meine Meinung darüber professionell hier veröffentlichen :D
Ich glaube nur, dass mein Blog dafür noch zu wenig besucht ist...

Wichtig jedoch ist, dass mich diese Broschüre sehr überzeugt hat und ich ernsthaft ins Grübeln gekommen bin.
Was nützt es uns, wenn wir vermeintlich "gute" Tierprodukte essen, es uns dann aber doch nur vorgegaukelt wird? Wem kann man noch sein Vertrauen schenken??
Ich möchte eigentlich lieber nicht das Risiko eingehen.

Habt ihr vielleicht Ideen oder Anregungen, wie mir der Einstieg besser gelingen könnte? Kennt ihr einen veganen Käse, der dem "natürlichen" ansatzweise ähnelt? 
Ich würde mich über eure Kommentare freuen :)

Freitag, 14. Juni 2013

Die Sache mit der Konsequenz

... Ja, das ist so ne Sache. 

Wie schon beschrieben habe ich besonders meine Ernährung hinsichtlich tierischer Lebensmittel drastisch umgestellt. Keine Produkte mehr aus der Massentierhaltung. Was einen natürlich erheblich einschränken kann. 

Auf Fleisch kann ich ohne Probleme verzichten, ich brauche das eigentlich nicht. Klar ist manchmal ein Stück Fleischwurst sehr lecker, aber da es sowas nur sehr selten bei mir gibt habe ich dann auch keine Probleme, den Preis für gutes Fleisch aus der Region von  Bauernhöfen zu beziehen. Auch wenn man z.B. essen geht ist es für mich kein Ding, vegetarische Gerichte zu nehmen. 

Schwieriger ist es mit den Milchprodukten. Ich bin Käse-süchtig, ohne ihn kann ich nicht leben. Egal in welcher Form. Und spätestens an diesem Punkt starten dir Schwierigkeiten. Ich würde gerne nur in hiesigen Bio Märkten oder Reformhäusern Käse kaufen. Was ich auch fast immer tue. Ich habe aber leider nicht das Geld, meinen Käsekonsum wie früher zu bezahlen. Also habe ich den Verbrauch stark zurück geschraubt. Kaufe halt Käse nur dann, wenn ich es mir leisten kann. Dann kauft man für 2 € 140 g Käse, 3 oder 4 Scheiben und das reicht dann für das Frühstück. Auch geraspelten Käse kaufe ich nur da. Frischkäse, Eier. Soweit ich kann. Ich mache mir, wenn ich merke, ich kann mir meinen geliebten Käse nicht leisten, einen eigenen Brotaufstrich mit Bio Quark und Tomaten. 


Und trotzdem...Ich würde so gerne viel mehr bewusst kaufen. Jedoch kommen Situationen, in denen das z.T. nicht möglich ist. Wenn man zum Essen eingeladen wird und überall ist Sahne drin. Oder wenn alle Pizza bestellen und du willst halt keine ohne Käse. Oder der Partner will unbedingt Rührei mit Feta und du kannst dir einfach nicht mal eben ein Päckchen Feta für 3 € kaufen. Und da geht es los. Ich mache mir also Rührei - mit dem Feta aus dem Supermarkt. Ich esse dir Pizza und auch die Nudeln in Pilzsoße. 

Und da ist der Knackpunkt. Ich finde, man muss konsequent sein, aber für Konsequenz habe ich nicht die nötigen liquiden Mittel. Allein in Weingummi ist Gelatine drin, ein tierisches Produkt. Ich habe sogar gelesen, dass in Zigarettenfiltern ein tierisches Produkt sein soll (ich rauche nicht, aber allein den Fakt fand ich erschreckend). Ich glaube, dass man eine absolute Konsequenz heutzutage nicht mehr ohne weiteres einhalten kann. Aber man kann sein bestes tun. Ich tue alles, was ich kann und was mit möglich ist und ich denke, dass ich damit schon weiter bin als manch anderer. 

Und trotzdem habe ich meinen Weg noch nicht gefunden. Wie konsequent soll ich sein? Was kann ich noch tun? Reicht das, was ich tue, schon aus?

Fleisch und Milchprodukte werden immer gekauft werden und ich bin der Meinung, dass eine Art, um die Massentierhaltung zu boykottieren, die Unterstützung der lokalen Höfe oder Stände/Geschäfte ist. Ich habe mich tot gesucht nach jemandem, der es genauso sieht wie ich, nach den gleiches Prinzipien einkauft. Leider bin ich noch nicht fündig geworden und hoffe deshalb, dass ich durch den Blog Resonanz kriegen kann. Kommentare sind immer willkommen :)

Sonntag, 9. Juni 2013

Lieblinge

C'est ca...eine kleine Liste über die Lieblingsdinge in meinem Leben.

Vorher aber noch eine Liste meiner Lieblingsblogs, die mich motiviert und inspiriert haben und die ich jedem Besucher sehr ans Herz lege. 


HappyIch

Eat Train Love
Balance Akt
Highheels und Laufschuhe
My Veggie Pill
Wilde Wölfin
Wurzelschneiderin
Owlnightlong 
Frau Momo
Frau von Blaubeer
Küchenfunkeln
maple.spice

....weitere folgen sicherlich.


Lieblings... 


...buch ist "Das Parfüm" von Patrick Süßkind. Wir haben es damals in der Schule gelesen und ich bin völlig verrückt geworden beim Lesen. Wie der Autor es nur schafft, so zu schreiben, dass ich denke, ich rieche alles wirklich. Wahnsinn. 


...film habe ich viele. Earthlings muss man dazu zählen, weil er einfach mein Leben verändert hat. Ansonsten Filme in Richtung Blockbuster und Horror - damit kann man mich immer reizen.


...ort ist ein kleines Dörfchen in Holland mit Namen Ouddorp. Dort gibt es einen Hafen, der einfach durch die süßen, schönen Häuser am Pier eine Magie ausstrahlt, die ich schon mit 12 erfahren durfte. Still my No. 1. Auch wenn es natürlich noch sehr viele andere schöne Orte gibt :)


...fellflocken sind meine beiden Flauschekatzen. Beide Heilige Birma und beide mein Ankerpunkt im Leben. Manchmal denke ich, sie wissen ganz genau, wie ich mich fühle. Geht es mir dreckig, kommen sie an und sind für mich da. Zacharias und Wasabi sind mein Ein und Alles. Aber leider auch etwas dümmlich :D


...essen hab ich viele. Hat sich aber viel geändert. Denn ich lebe seit Mitte Juni 2013 vegan. Deshalb musste ich diesen Part etwas verändern :D Nudeln sind immer noch ein Hauptbestandteil. Wo ich dann auch sagen kann, dass eigentlich Nudeln in jeglicher Art und Weise mein Lieblingsessen sind ^^ 

Es geht aber nichts über Spaghetti mit in Pflanzenbutter geschwenkten Tomaten, dazu Rucola. Leeeecker!!

to be continued... 


Essen

Der Film Earthlings hat mein Essverhalten total über den Haufen geworfen und ich möchte euch gern davon berichten.

Da ich jemand bin, der etwas auf sein Gewicht achten muss, weil ich bei einer Pizza direkt 2 Kilo zulege, habe ich mich schon früh viel mit Ernährung beschäftigt. Ich bin kein Fan von diesen ganzen Diät-Geschichten, bei denen man sich kleine Tinkturen oder Pillchen einflößt. Für mich ist gesunde, richtige Ernährung das A und O. Viel Gemüse, genügend Mineralstoffe, Obst, ein gesundes Verhältnis von Fett und Kohlenhydraten. Ich habe mich viel durch Dokumentationen, Fachliteratur, Bücher und Blogs/Internetseiten gewühlt. Und wurde immer wieder bestätigt: das natürlichste ist gesunde Ernährung mit Sport zu verbinden.
Ich war glücklicherweise noch nie ein großer Fan von Süßigkeiten aller Art, deswegen bereitete mir dies keine Probleme. Meine Schwachstelle ist Käse. Und Nudeln. Inzwischen habe ich beides auf ein gesundes Maß reduziert.
Ich erzähle euch diese Vorgeschichte, weil sie erklärt, wie ich auf den Film "Earthlings" gekommen bin. 
Ich stöberte durch die Sammlung an Ernährungsdokumentationen und stieß drauf. Der Film wurde als recht verstörend, aber auch sehr lehrreich  beschrieben. 
...
Ich kann ihn nur jedem ans Herz legen, der denkt, er müsse in seinem Leben mal grundlegend was ändern und noch einen Anstoß braucht. Er ist wirklich verstörend. In 5 Teilen wird gezeigt, wie der Mensch mit seinem Lebensnachbarn, den Tieren, umgeht. Der Sprecher ist Joaquin Phoenix, die Bilder sind von verstreckten Kameras gefilmt.


  • Punkt 1 beschäftigt sich mit Haustieren. Wie Hunde und Katzen in Amerika und Osteuropa am laufendem Band "produziert" werden und am Ende keinen Besitzer bekommen. Sie werden vergast oder eingeschläfert, wenn nicht schlimmer.



  • Bei Punkt 2 geht es um die Massentierhaltung, Tiere als Nahrung. Jeder weiß, wie es da zu geht, aber es nochmal so zu sehen, lässt einen die Galle hoch kommen.



  • In Punkt 3 wird die Lederproduktion beschrieben. "Witzigerweise" ist der Hauptlieferant von Leder für Amerika, Deutschland und die UK Indien. Wo Kühe als heilig angesehen werden. Sie müssen viele Kilometer zurücklegen und wenn sie nicht mehr können, werden ihnen die Schwänze gebrochen, damit sie weiter laufen.



  • Punkt 4 und 5 zeigen Tiere im Entertainmentbereich wie z.B. Zirkus oder in Sea World und beschäftigen sich mit dem Thema der Tierversuche in der Kosmetik- und Pharmaziebranche.


Jeder hat eine Ahnung davon, was in diesen Gefilden abgeht. Es wundert keinen, wenn man hört, dass Milchkühe nur 5 anstatt die normalen 25 Jahre leben, mehrere Kälber im Jahr kriegen müssen, um die Milchproduktion zu garantieren, während normale Kühe vielleicht ein paar in ihrem Leben zur Welt bringen.
Das alles aber zu sehen hat eine ganz andere Wirkung. Schon allein die Tatsache, dass nicht nur die Schlachthöfe gezeigt wurden, sondern auch die Milch- und Käsebetriebe (sprich: die Milchkuhhaltung) lässt einem klar werden, dass es Milchkühen nicht wirklich besser geht, auch wenn sie nicht grausam geschlachtet werden.

Und dies alles hat mir die Augen geöffnet. Ich begann, nur noch Naturkosmetik zu kaufen, auf Duschgel und Shampoo, etc. vom hiesigen Drogeriegeschäft zu verzichten. Ich kaufe keine Klamotten bei h&m und Co. Ich beziehe, soweit möglich, das meiste in Second Hand Läden. Und ich kaufe meine Lebensmittel - soweit ich kann - nur noch in Läden, wo ich sicher sein kann, dass Fleisch und Milch bzw. der Käse von Höfen in der Nähe kommt, wo die Tiere nicht Bauch an Bauch in kleinen Ställen stehen, niemals das Tageslicht sehen.
Ich muss dazu sagen, dass ich finde, dass tierische Produkte nichts unnatürliches sind.. Der Mensch isst seit Millionenjahren Fleisch und der Körper hat sich darauf eingestellt. Ich muss auch nicht jeden Tag Fleisch essen. Ich esse sogar ziemlich wenig Fleisch. Aber auch Milchprodukte sind - meiner Meinung nach - für meinen Körper wichtig. Deswegen habe ich mich GEGEN einen veganen Lebensstil entschieden. Ich habe viele Freunde, die vegan sind und ich koche sehr gerne mit ihnen, die Dinge sind zum größten Teil sehr lecker. Ich selbst mache mich oft auf die Suche nach veganen Rezepten, denn ich will und habe meinen Verbrauch an tierischen Produkten in hohem Maße zurück geschraubt. Schon allein weil ich mit meinem mickrigen Studenten"lohn" nicht jede Woche teuren Käse vom Biohof kaufen kann. Trotzdem kann und will ich nicht komplett drauf verzichten.

Das Wichtige ist für mich, dass man das Bewusstsein für das, was man isst, erlangt und sich Gedanken macht, anstatt alles in sich rein zu stopfen.
Hätte heutzutage der Großteil der Menschheit dieses Bewusstsein, hätten wir einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht und wären alle ein Stück weiter.

Schmuck

Hier möchte ich einen kleinen Teil des Blogs meiner Leidenschaft widmen. 
Ich bin Goldschmiedin mit Leib und Seele. Ich habe meinen Beruf praktisch zum Hobby gemacht und ich finde, dass ist das Beste, was einem passieren kann!
Ich gehe total darin auf, einen Ring zu schmieden, Anhänger zu entwerfen oder Ohrringe herzustellen. 
Praktisch ist auch, dass ich mir jederzeit meinen Schmuck reinigen, reparieren und neu umarbeiten oder anfertigen kann. Das ist ungemein praktisch :)

Ich studiere und arbeite nebenher noch in einer kleinen Goldschmiede. Ich möchte Berufsschullehrerin werden, um später kleine Goldschmiedeazubis in die Magie und Wissenschaft des Schmuckherstellens einführen. Leider gibt es Goldschmiedetechnologie nicht als Studienfach. Deswegen beschäftige ich mich im Moment mit Germanistik und Anglistik, um irgendwas vorzeigen zu können :D

Der Plan ist, dass ich hier von Zeit zur Zeit Schmuckfotos von neuen Stücken hochlade. Da ich aber kaum Zeit auf der Arbeit und in meiner Freizeit für eigene Dinge habe, kann ich für keine regelmäßigen Uploads garantieren ^^

Hier aber schonmal ein kleiner Einblick:


Trauringpaar für ganz liebe Freunde von mir. 585/ooo Rotgold und Weißgold.




Aus einem Projekt in der Schule: geschmiedeter Sahnelöffel, Silber


Ohne diesen Anhänger gehe ich nicht aus dem Haus. Hathorsymbol, Silber, Karneol



Mein Gesellenstück: Geschmiedeter, hohler Armreif, Silber, 750/ooo Gold und Rutilquarze. Mein ganzer Stolz :)

Die Frau dahinter

Die Frau dahinter...das bin ich!

87'er Jahrgang, Goldschmiedin und nun auch Studentin. 
Viele würden mich als "vielinteressiert" bezeichnen. Wie der Name des Blogs schon verrät - mein Herzblut gehört den Schmuck, dem Essen und dem Genießen des Lebens. 

Ich möchte hier meine neu gefundene Einstellung zum Leben dokumentieren und hoffentlich auf Gleichgesinnte stoßen, mit denen ich mich austauschen kann, die vielleicht den ein oder anderen Tipp für jemanden parat haben, die noch ein Greenhorn auf diesem Gebiet ist. Der Film Earthlings hat mein Leben verändert und ich habe eine ganz neue Sicht auf die Dinge.
Bewusstsein entwickeln für jeden Schritt des Lebens - ob es Ernährung, Gesundheit, Emotionen oder Glücklichsein - ist für mich elementär wichtig und seitdem ich Abende damit verbringe, die Blogs von anderen Leuten zu durchstöbern, wuchs in mir das Bedürfnis eines eigenen Blogs.

Um diesen roten Faden weiter in mein Leben zu integrieren, versuche ich, bestimmte Vorstellungen und Ideen zu verwirklichen. Dabei spielen viele Dinge eine große Rolle:


  • Gesundheit umfasst nicht nur die sportliche Betätigung (ich betätige mich in dem Bereich HIIT), sondern auch die Ernährung. Tierische Produkte in Supermärkten zu ergattern ist für mich tabu geworden, ich versuche, Lebensmittel so bewusst wie möglich einzukaufen. Earthlings hat mich weggebracht von Produkten aus der Massentierhaltung und hin zu Nahrung, die von wirklich glücklichen Tieren kommt. Und ich weiß, wie schwer es ist, solche Produkte zu finden. Ich ernähre mich gesund, esse viel Gemüse, aber auch schonmal die ein oder andere Pizza, man steckt ja nicht drin. Leider ist so ein Studentenleben kein Luxusleben und gute tierische Produkte haben seinen Preis. Mein Einstellung ist: bevor ich etwas Esse, was ich nicht vertreten kann, verzichte ich auf tierische Produkte komplett und so kommt es, dass ich mich öfters vegan ernähre und auf der Suche nach leckeren, veganen Rezepten bin. Trotzdem ist es schwierig, immer auf alles zu achten, ich tue aber mein bestes und hoffe, dass ich mich dahingehend noch weiter entwickeln kann.
  • Im Einklang mit sich selbst sein heißt für mich, seine Umgebung bewusst war zu nehmen und zu reflektieren, was man selbst will. Sich nicht zu viel Stress auszusetzen und seine Energie für positive Dinge einzusetzen, anstatt sich mit negativen Einflüssen wie Streit mit Partner oder Familie oder sich über kleinste Dinge aufregen zu beschäftigen. Ich habe Yoga für mich entdeckt, bin aber noch am Anfang und hoffe, dass ich noch hinter die Magie dieser Einstellung komme.
  • Verbundenheit mit der Natur und sich über kleine Dinge freuen wie Sonnenstrahlen auf dem Gesicht auf dem Nach-Hause-Weg oder Schneeflocken in den Haaren. Dinge genießen, die heute leider fast nicht mehr selbstverständlich sind.
Ich finde es wichtig, dass man für sich selbst lebt und seinen eigen Weg findet. Damit habe ich jetzt begonnen und ich würde mich freuen, wenn ihr mich auf dieser Wegfindung begleitet.