Montag, 23. März 2015

Glück gibt es jeden Tag #2


Da ist es schon wieder Montag. Im Moment rennt die Zeit wirklich. Jetzt bricht die letzte Woche in meinem Praktikum an und bald beginnt wieder die Uni. Der Stundenplan muss noch genemigt werden und dann geht es auch schon los. Zeit also, vor der stressigen Zeit sich nochmal darauf zu besinnen, was an der "freien" Zeit so toll war :p

  • Ich durfte wieder einen wunderbaren Abend mit meinem Freunden auf einer Party genießen und habe wirklich schöne Gespräche mit Menschen geführt, die ich lange nicht gesehen habe.
  • Letzte Woche hatte ich mein Unterrichtsprojekt in meiner Praktikumsklasse. Es lief wirklich gut und ich habe klasse Feedback von meiner betreuenden Lehrerin bekommen. Die Schüler haben gut mitgearbeitet und meinen Unterricht gelobt.
  • Ich habe von meiner betreuenden Lehrerin das Lob bekommen, dass ich definitiv eine Lehrerperson bin. Was kann es schöneres als Bestätigung des eigenen Berufswunsches geben.
  • Freund und ich haben in dieser Woche ein noch stärkeres Band geknüpft und gute Gespräche geführt. Glück im Unglück sozusagen.
  • Meine Motivation zum Sport ist wieder da und ich beginne jetzt mit Krafttraining. Ich hoffe, dass man schnell Erfolge sieht.
  • Aus dem oben genannten Punkt ergibt sich mein heutiges Körpergefühl: Nach einer 1 1/2 stündigen Sportsession mit Armtraining und Yoga fühle ich mich herrlich entspannt und kaputt. Ich mag dieses Gefühl.
  • Meine Kätzchen sind momentan sehr schmusebedürftig (siehe Foto oben). Was würde ich nur ohne diese kleinen Fellknäule tun <3
  • Heute habe ich die Wohnung mal wieder von Grund auf geputzt. Ich bin wirklich dankbar für unser kleines Heim und fühle mich nach so einer Putzaktion immer besonders wohl :)

Alles in allem war es eine anstrengende Woche, aber genau deswegen stechen diese kleinen Dinge und Dankbarkeiten besonders hervor.
Ich wünsche euch allen eine spannende Woche, voll mit kleinen und großen glücklichen Momenten :)

Tüdelü
Sarita



Montag, 16. März 2015

Glück gibt es jeden Tag

Erst jetzt habe ich bei der Wilden Wölfin gesehen, dass ihr Event Wochenweise Glück ja eins ist, an dem man mitmachen kann!

Das Prinzip erscheint zunächst einfach: Schreibe jeden Montag auf, wofür du in der vergangenen Woche dankbar warst. Das aber kann gar nicht so einfach sein. Sich darauf zu konzentrieren, was in diesen unruhigen, hastigen Zeiten tatsächlich wichtig war, was dich glücklich gemach hat und für was du dankbar warst, das ist eine Aufgabe, die man nicht mal so eben aus dem Ärmel schüttelt. 
Man muss sich konzentriert hinsetzen und die Woche Revue passieren lassen. So kann man herausfiltern, was wirklich und tatsächlich von Bedeutung war. Man wird sich bewusst
  • was einen glücklich macht
  • wofür man wirklich Dankbarkeit empfinden
  • was einen verändert
  • was um einen herum passiert
  • und auch, was einem vielleicht nicht gut tut (auch wenn das hier in diese Liste nicht rein soll)
Ich finde es eine gute Sache und da es bei mir gerade sowieso drunter und drüber geht, lege ich es mir praktisch selbst auf, zur Ruhe zu kommen und mich zu konzentrieren. Auf das Wesentliche. Und mag es doch so klein sein.

Dafür bin ich die letzte Woche dankbar:

  • letzte Woche habe ich 2 Mal Yoga gemacht und es tat so gut! Ich merke, wie ich flexibler werde. Langsam, aber stetig.
  • Ich war endlich wieder mit einer meiner Liebsten beim Sport. Und ich konnte ohne Probleme auf dem Laufband durchlaufen. Und hätte es noch länger gekonnt. Passend dazu bin ich dankbar für den darauf folgenden Muskelkater :p
  • Ich habe mich mit 2 lieben Freundinnen getroffen, die mir bei einer sehr wichtigen Sache mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben. Sie haben mir sehr geholfen und ihre Tipps haben tatsächlich etwas bewirkt!
  • Ich habe wichtige Dinge rechtzeitig erledigt und konnte sie so von meiner To Do Liste abhaken
  • Ich konnte sowieso viel von meiner To Do Liste abstreichen, die Arbeit an meinem Portfolio geht voran
  • Die Schüler meiner Praktikumsklasse respektieren mich und meine fachlichen Kenntnisse. Ich freue mich wirklich auf meine Unterrichtstunden.
  • Ich hatte eine wunderschöne Zeit bei meinen Großeltern auf ihrer Diamanthochzeit. Jede Familie hat ihren Knacks, aber meine kommt trotzdem super miteinander klar und ich bin dankbar für diese Familie, in der soviel Liebe herrscht
  • Ein Treffen mit einer meiner Liebsten. Wir waren feiern und es wurde mal wieder bestätigt, wie gut wir auf einer Wellenlänge sind. Es tut gut, so jemanden um einen zu haben
  • Ich bin dankbar für meinen wundervollen Freund, der mir zeigt, wie sehr er mich liebt

Macht es auch, werdet euch bewusst, was euch glücklich macht und wofür ihr dankbar seid! Verlinkt hier einfach in den Kommentaren euren Beitrag, wenn ihr mitmachen möchtet und ich werde ihn in meinen Beitrag  mit aufnehmen :)

Tüdelü
Sarita

Fasten - Konsumfasten: Zusammenfassung bist (fast) zur 4. Woche

Puh, es ist schön, wenn man endlich mal wieder Zeit zum bloggen hat. 

Die Uni hat mich seit einiger Zeit wieder fest im Griff, wenn auch nur mit einem Praktikum. Ich bin an einer Berufsschule und hospitiere in einer eigentlich ganz tollen Klasse, von dem Chaos mal abgesehen. Die Kleinen (Großen - sind ja schon alle so um die 20 Jahre rum). Wachsen einem ganz schön schnell ans Herz.

Am Donnerstag habe ich meine Unterrichtsstunde und ich werde meinen Lieben dann mal die Symbolik im Lied "Bochum" von Herbert Grönemeyer nahebringen. Ich bin schon sehr gespannt, wie sie es auffassen.

Das alles hat aber zur Folge, dass ich natürlich viel mit der Planung zu tun habe. So ein Unterricht muss geplant werden. Gleichzeitig muss das Portfolio geschrieben werden (25 Seiten, juhu! - nicht). Und bald geht die Uni auch im vollen Maße wieder los. Ich freue mich einerseits auf den geregelten Tagesablauf (und die Aussicht, dass ich dem Bachelor immer näher komme), aber andererseits sehne ich mich in letzter Zeit auch sehr nach Ruhe, um in mich zu kehren. Yoga tut mir in letzter Zeit so gut und hilft mir, mich zu entspannen. Diese Abfolge von früh aufstehen - Schule oder Arbeiten - nach hause fahren - Unisachen schreiben - gammeln tut mir irgendwie nicht so gut. Ich komme nach hause und bewege mich kaum mehr vom Schreibtisch oder Sofa weg, da ich so viel zu tun habe.

Und da kommt mir gerade ein wunderbares Lied gerade recht, dass ich im neusten Beitrag von der Wilden Wölfin gesehen habe: ein indisch-asiatisch angehauchtes Lied mit Tina Turner. Wenn ich das höre, will ich mich sofort in ein dunkel Zimmer setzen, Augen schließen, entspannen und nur zuhören. Hört es euch mal an, es lohnt sich!


Aber nun zum eigentlichen Anliegen: mein Fasten"fortschritt".
Ich muss zugeben, dass mir das Konsumfasten einerseits leicht, andererseits schwer fällt.

  • Ich habe kein Problem damit, mir keine neuen Klamotten zu kaufen. Auch mit meinen 35 Sachen komme ich an sich gut klar.
  • Andererseits gab es jetzt schon das ein oder andere Event, an dem ich meinen Kleiderschrank kurzzeitig aufstocken musste. Die diamantene Hochzeit meiner Großeltern war eins davon. Da musste nicht nur das weiße Blusenkleid wieder rausgeholt werden, sondern auch ein goldfarbener Ring, der am besten zu der goldfarbenen kleinen Uhr passte, die ich von meinen Großeltern bekommen hatte und ihnen zu Ehren an der Feier um den Hals trug. Auch meine Ballerinas kamen zum Einsatz, ich hatte nicht damit gerechnet, dass es an dem Tag so warm werden würde! Ich hätte mir einen abgeschwitzt...
  • Ich gebe mir immer noch große Mühe, mir nur das an Nahrungsmitteln zu kaufen, was ich wirklich brauche. Es kam nun aber schon vor, dass ich, halb verhungert nach der Arbeit auf dem Weg nach hause am Bahnhof eine Laugenbrezel gekauft habe. Und wie ist das eigentlich mit dem Weggehen? Ich stand 2 Minuten beim letzten Discobesuch da und habe mich gefragt: "Darf ich mir das Bier jetzt noch kaufen oder soll ich es lieber lassen, denn ich würde es nur kaufen, weil es mir gerade so gut schmeckt?!". Das kann ermüdend sein.
  • Auch habe ich einmal Pizza bestellt. Wäre nicht nötig gewesen, ich hatte was zum Abendessen geplant. Aber Freund hat mich überredet und ich war nicht stark genug. 
Ich denke, dass ich nicht völlig erleichtert an Ostern dastehen werde und mich über meine neue Konsumfreiheit freuen werde, denn so viel mehr kaufe ich auch nicht außerhalb der Fastenzeit. Auf eins jedoch freue ich mich: Ich kann wieder auf mehr in meinem Kleiderschrank zugreifen und auf all meinen Schmuck! Besonders toll wird es aber, wenn ich  mir nach Ostern ein schönes Kleid für den Sommer aussuchen werde! Eine Freundin von mir sah letztens soo gut aus in ihrem Kleid, dass ich gesagt habe, ich brauche das jetzt auch, ich will mich auch so gut fühlen (Was für ein Irrsinn eigentlich, dass ein Kleid einen gut fühlen lässt, aber auch kurze Glücksgefühle können zur Lebensqualität beitragen :D). Ich werde also Kleiderkreisel unsicher machen!

Jetzt freue ich mich aber erstmal darüber, dass wir heute nicht Essen bestellen, sondern ich mir einfach ein schönes Abendbrot mache und zum Nachtisch noch einen meiner heute gebackenen veganen Schokomuffins mit Glühweingelee esse (wenn dieses "Menü" auch nicht geplant war, aber um die Uhrzeit noch einen Pizzateig zu machen - da sitze ich noch bis 22 Uhr da ohne Essen! Das wäre fata!).
Und später noch eine Yoga-Einheit. Mit dem Tina-Turner-Lied.

Ich freu mich.

Tüdelü
Sarita


Sonntag, 1. März 2015

Fasten - Konsumfasten: 2. Woche Zusammenfassung


Auch Duisburg kann schön sein: Sonnenuntergang am Rhein im Zug.


Da sind es tatsächlich erst 1 1/2 Wochen, seitdem ich am Aschermittwoch mit dem Konsumfasten angefangen habe? Fühlt sich schon so viel länger an!

Hier kommt also meine kleine Zwischenbilanz:


  • Ich komme sehr gut mit den 35 Teilen Klamotten und Accessoires aus. Es macht mir fast Spaß, immer wieder andere Dinge zu kombinieren und zu sehen, wie es wirkt. Freund meinte sogar letztens "Der Rock ist aber hübsch, zieh den doch öfters an!". Dabei war es der Rock, den ich schon des öfteren getragen habe. Irgendwie hat er aber in der Kombination anders gewirkt.
  • Ich werde sehr viel bewusster für die Dinge, die ich mache und wie sie sich auf mein Leben auswirken. Ich sehen plötzlich bei so vielen Leuten, die mir bekannt sind, wie sie sinnlos Dinge kaufen, nur weil sie sie gerade schön finden und eigentlich gar nicht brauchen (manchmal wird es dann glücklicherweise doch zurück gebracht). 
  • Ich plane meine Woche besser durch, damit ich nicht 3 Mal in der Woche einkaufen gehe. Ich sage mir beim einkaufen 2 Mal "Willst du dir die Schokolade jetzt wirklich kaufen? Oder diese Pasta Sauce, du hast schließlich ein anderes Essen geplant". Das wirkt auf mich sehr stressreduzierend, wenn ich mich einfach an meinen Plan halte.
  • Stressreduzierend ist alles sowieso. Nicht mehr stundenlang vor dem Schrank stehen und überlegen, was man denn heute anzieht. Wissen, man muss nur einmal in der Woche einkaufen gehen. Kein stressiges "Schlendern" durch große Einkaufsmalls. Man hat Zeit für besseres.
  • Da ich erst seit Anfang Februar meine Finanzen aufschreibe, kann ich noch nicht ganz vergleichen, ob ich in den letzten 1 1/2 Wochen weniger Geld ausgegeben habe. Diese Woche war es aber deutlich mehr als sonst: knapp 30 Euro habe ich bei Supermärkten und im Drogeriemarkt gelassen. Es waren auch Sachen wie Katzenstreu, Haarspray (musste endlich mal ein etwas teureres kaufen, das auch hält, was es verspricht) und Geburtstagsgeschenke, die gekauft werden mussten. Trotz alledem finde ich 30 Euro für eine Woche für einen alleine, mit weggehen und allem Pipapo nicht schlecht. 
Das war meine Bilanz für diese Woche. Ich bin ganz zufrieden und tatsächlich lässt sich dieses Konsumfasten viel besser mit meinem Alltag verbinden, als ich gedacht habe.
So geht es voll motiviert in dir nächste Woche!

Tüdelü
Sarita

Samstag, 21. Februar 2015

Fasten - Konsumfasten: How to und erste Zusammenfassung

Nachdem ich hier Entschluss gefasst habe, dieses Jahr in der Fastenzeit Konsumfasten zu betreiben, habe ich mich direkt aufgemacht und meinen Willen in die Tat umgesetzt.

Wie sieht Konsumfasten für mich aus? Für die, die es gerne auch mal ausprobieren wollen, fasse ich es hier noch einmal zusammen:


  • für 40 Tage minimiere ich meinen Kleiderschrank und meine Accessoires auf 33 - 35 Teile. Davon ausgenommen ist Unterwäsche, Schlafklamotten und Sportklamotten, sowie Dinge, die nur manchmal wichtig werden (z.B. Gummistiefel, wenn es regnet oder warme Stiefel, wenn es schneit). Accessories schließt ein: Schmuck, Schals, Mützen und Schuhe.
  • Ich versuche, meinen Konsum so weit wie möglich zu reduzieren. Ich kaufe nur das ein, was wirklich nötig ist. Um das zu realisieren, mache ich einen Essensplan für die Woche, damit ich beim einkaufen nicht von Angeboten gelockt werde.
  • Ich überlege mir dreimal, ob ich das, was ich gerade gesehen habe und wirklich gerne hätte, auch wirklich brauche. Das schließt z.B. Spontankäufe von Klamotten oder Kosmetik mit ein.
  • Ich versuche, erst einmal Nahrungsmittel, die ich zu hause habe, aufzubrauchen, anstatt neue zu kaufen. Erstmal die Hirse verbrauchen, bevor ich Coucous kaufe. Die Kartoffeln zunächst zu etwas leckerem verarbeiten, bevor ich Nudeln besorge, usw.
  • Gibt es Möglichkeiten, Dinge von zuhause mitzunehmen, bevor man sich etwas außerhalb kauft? Vielleicht immer eine Flasche Wasser dabei haben, die man sich zuhause auffüllt. Oder zum Mittagessen ne Stulle machen, bevor ich mir einen Fertigsalat kaufe (mache ich sowieso nur alle Jubeljahre). 

So ist der Plan. Konkret sieht es bis jetzt so aus:

Ich habe meinen Kleiderschrank auf 35 Stücke reduziert.




Meinen Schmuck zu reduzieren war wirklich schwer :D Auf der anderen Seite haben mir Kleidungsstücke, wie mein Wenderock, der sowohl in schwarz, als auch in rot getragen werden kann, sehr geholfen, bei dem Klamotten nicht eine halbe Krise zu kriegen ^^
Ich wollte bei 33 Stücken bleiben, aber für meinen eigenen Luxus habe ich auf 35 aufgestockt, da ich Schals und Mützen total vergessen hatte. Die habe ich dann einfach nochmal hinzugefügt.

Nun kommen wir zur Konsumbilanz dieser Woche (die ja für das Fasten erst ab Mittwoch begonnen hat). 
Es hat eigentlich ganz gut angefangen. Und dann hat mich ein abendlicher Hunger auf dem Weg nach Aachen in den halben "Ruin" getrieben. Das hat mich schon sehr geärgert. Um zu zeigen, wie sich das Konsumfasten auch auf die Finanzen auswirkt, hier meine erste Auflistung:

  • Lebensmittel, die nötig waren, sowie Drogerieartikel (Toilettenpapier und Katzenstreu) = ca. 10 €
  • außerordentliche Dinge, die trotzdem nötig waren, wie ein neuer Toilettendeckel = 7,50 € (teile ich ja mit Freund)
  • Abendessen vom Bäcker (ich hatte mir was von zu hause mitgenommen, habe es aber schon zu Mittag gegessen, da es sooo lecker war!) = 5 €
  • Getränke auf einer Party, sowie was zu schnuckern = 6,50 €
  • Feuerzeug (Merchandise einer befreundeten Band, da konnte ich nicht Nein sagen :/) = 1 €

Alles in allem nicht sooo schlecht, aber der Bäckerausreißer hat mich wirklich, wirklich geärgert. Dafür waren die Getränkekosten auf der Party sehr gering. Das wiederum hat mich sehr gefreut.

Ich hoffe, dass in der nächsten Woche die Unterschiede zu meinem "normalen" Konsumverhalten noch deutlicher hervortreten. So nach 4 Tagen ist da noch nicht so viel zu sagen :D

Habt ihr Ideen, auf welche Weise man noch Konsumfasten betreiben kann? Ich freue mich auf eure Ideen, Fasten kommt jedes Jahr :)

Tüdelü
Sarita

Donnerstag, 19. Februar 2015

Fastenzeit - Zeit fürs Konsumfasten





Manchmal ändert sich meine Meinung im Minutentakt. So wie diesmal. Es geht um die Fastenzeit. 

Lange habe ich Süßigkeiten gefastet, immer in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern. Als ich dann gemerkt habe, dass mir das überhaupt nicht schwer fällt, bin ich (vor meiner veganen Zeit) auf Fleisch fasten umgestiegen und in meiner - wenn auch kurzen - Vegetarierzeit habe ich auf Käse verzichtet.

Jetzt wird es Zeit für etwas Neues. Die liebe Karmindra von Naturadottir hat hier zu einer neuen Art von Fasten aufgerufen: die Fastenzeit nutzen, um aus alten Gewohnheiten auszubrechen. Ich finde die Idee sehr schön und wollte aus meinem Schluffi ausbrechen und jeden Tag mindestens 20 Minuten Yoga machen. Umso mehr habe ich mich geärgert, als ich gestern im Bett gemerkt habe, dass ich es für den Tag total vergessen hatte! Naja, dann halt für heute. Ich hatte es mir für den Abend vorgenommen.


Als ich dann heute meine gesammelten Lieblingsblogs so durchguckte, stieß ich bei der Wilden Wölfin auf die Idee des Konsumfastens. Und schwupp- verwarf ich die Idee des Yogas! Konsumfasten finde ich irgendwie besser und es interessiert mich, was ich so nur für das Nötigste in 40 Tagen ausgebe. 

Es geht darum, bei jedem Einkauf, bei jeder Sache genau zu überlegen, ob man das nun wirklich braucht: Ist dieses T-Shirt jetzt wirklich nötig? Brauche ich nun das neue Make-Up, nur weil es im Angebot ist? Muss ich mir wirklich neues Pesto machen, obwohl ich eine andere Sorte noch im Kühlschrank habe? Kann ich mir zuhause aus meinen Vorräten Mittagessen machen und mitnehmen, anstatt mir beim Bäcker ein Brötchen zu kaufen?

Ich finde es gut, sich generell Gedanken über das eigene Konsumverhalten zu machen. Heutzutage geben wir viel zu viel Geld aus und werden von Werbung und Angeboten gelockt. Waschmittel im 3er-Pack? Nicht nötig. 
Spannend finde ich auch die Frage, wie viel ich tatsächlich spare. Und wer weiß, vielleicht führe ich dieses Verhalten auch nach Ostern weiter.
Auch werde ich, wie von der Wilden Wölfin vorgeschlagen, meinen Kleiderschrank auf eine gewissen Anzahl an Klamotten reduzieren. Ich weiß noch nicht ganz genau, wie viele Klamotten ich mir für die 40 Tage "gönne", aber ich finde die Idee des The Project 333 sehr interessant. Ich habe sowieso meinen KLeiderschrank nach Amerika stark ausgemistet, vielleicht komme ich mit 33 Teilen hin (Sport- und Schlafklamotten ausgenommen), ich würde mir aber erlauben, auf 40 oder 50 aufzustocken (Accessoires zählen ja dazu und als Goldschmiedin ist es schwer, meinen Schmuckbestand, wenigstens für eine gewisse Zeit, zu reduzieren :D).

Der Plan ist also, einmal in der Woche hier auf meinem Blog eine Liste oder einen kleinen Zwischenstand zu geben, wie es so läuft. 

Man braucht nicht viel, um glücklich zu sein und aus diesem Grund werde ich aus meinen Gewohnheit, immer alles an der Hand zu haben, was ich gerade möchte, ausbrechen und 40 Tage lang mit weniger auszukommen.

Falls ihr mitmachen möchtet, freue ich mich über Kommentare oder Links zu eurem Blog. Gemeinsam fällt einem so etwas immer leichter :)

Tüdelü
Sarita

Samstag, 14. Februar 2015

Vegan Wednesday



Endlich bin ich auch mal wieder dabei! Mit meinem neuen Vorsatz, mehr zu bloggen, kommt dieses Event natürlich gerade recht. Auch wenn ich erst einmal dabei war, verfolge ich die Boards bei Pinterest immer mit Freude. Also mach ich auch mal wieder mit :)

Seit einiger Zeit faste ich 3 Mal die Woche, deswegen fallen meine "Essenstage" immer recht üppig aus und ich mache mir immer was besonderes. Diesen Donnerstag (Mittwoch ist ein Fastentag, deswegen zählt der Donnerstag für mich als Mittwoch :D) hatte ich frei, also viel Zeit, mich ganz aufs Essen zu konzentrieren.




Zum Frühstück gab es Rührtofu (der sooo viel besser schmeckt, seitdem ich das Kala Namak Salz habe), verfeinert mit etwas Ketchup und Frühlingszwiebeln. Dazu gab es 3 Scheiben Brot mit Wilmersburger, Wilmersburger mit dem veganen Aufschnitt von Aldi und eins mit Olivenaufstrich von Rewe (kann ich wirklich sehr empfehlen!). Zum Nachtisch gab es ein kleines Schälchen mit Sojajoghurt mit etwas Apfel, Granatapfel, Leinsamen und Kokosflocken. Dazu einen Kakao. Ich muss zugeben, ich habe nicht alles aufessen können, es war einfach zu viel :D



Zum Mittag habe ich mir nochmal eine Nudelpfanne mit dem veganen Hähnchen aus dem Asialaden (Rezension gibts hier) und Gemüse, sowie ein paar Walnüssen kredenzt. Garniert habe ich mit veganem Parmesan (das Foto ist das gleiche wie in der Rezension, ich habe vergessen, eins am Donnerstag zu machen, der Teller war zu schnell leer ^^').


Abends war ich dann mit einer Freundin in der Veganisierbar (schaut mal hier rein, wenn ihr in Essen mal vegan essen gehen wollt) und habe mich für das Tagesgericht entschieden: Burger Hawaii mit Pommes und selbstgemachter Mayo. Der Burger wies nicht nur ein Pattie auf, sondern auch extra veganen Schinken, Käse und eine selbstgemachte Currysoße. Leider war in dieser ein Gewürz drin, was ich nicht so gern mochte, ansonsten war der Burger seeehr lecker! Die Mayo war der Hammer. Zum Nachtisch gab es dann noch einen Schokocupcake. In den hätte ich mich reinsetzen können! Auch wenn ich unglaublich vollgestopft war (die Pommes konnte ich nicht aufessen). Ich finde die Veganisierbar sehr empfehlenswert und werde sie mit Sicherheit noch öfter besuchen.

Das war mein Vegan Wednesday (oder besser: Thursday :D) für diese Woche. Ich krieg schon wieder Hunger, wenn ich das sehe. Deswegen freue ich mich heute auch auf den Besuch bei "Why so serious" in Essen-Frohnhausen, der Wochenburger ist mit Rösti und sieht einfach zum Anbeißen aus!

Tüdelü,
Sarita